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DE-ÖKO-022
aus der Region Landwirtschaft
Botanisches:
Familie der Liliaceae (Liliengewächse);
zweijährige oder ausdauernde Pflanze; eigentliche Zwiebel ist Speicherorgan für Reservestoffe; röhrenförmige Blätter; wurzelt flach; extrem gestauchte Sproßachse bildet eine Scheibe- darauf
sind dicht aufeinander Schalen angeordnet; typische Trockenhäute mit unterschiedlichen Färbungen; Zwiebelformen je nach Sorten mit verschiedenen Formen.
Geschichtliches:
Die ältesten Berichte über die Kultur und Nutzung von Allium- Arten ( z.B. Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Schnittlauch...) kommen aus Ägypten. Schon 3400 v.d.Z. waren dort Knoblauch und
Zwiebeln weit verbreitet. Auch Griechen und Römer kultivierten verschiedene Allium- Vertreter. Ja, die Römer legten sogar spezielle Zwiebelgärten an, für die sie eigene Gärtner - die
ceparii - beschäftigten. Deutsche Quellen über die Zwiebel gibt es erst aus dem frühen Mittelalter Verwendung:
Zwiebeln sind wohl das wichtigste Würzgemüse und darum weltweit in der Küche unentbehrlich.
Verwendung:
Gemüsezwiebeln sind milder als Speise- und Lauchzwiebeln und haben einen angenehm süßlich Geschmack. Sie werden deshalb gerne für den Rohverzehr zubereitet. Auch in Aufläufen und
Zwiebelsuppen lassen sich die Zwiebeln verwenden.
Eine besondere Spezialität sind die gefüllten Gemüsezwiebeln.
Ernte:
Die Zwiebeln werden geerntet, wenn das Laub sich gelblich verfärbt und abtrocknet.
Sie können mit der Hand aus der Erde gezogen werden. Eventuell Blätter einkürzen.
Lagerung:
Gemüsezwiebeln lassen sich an einem trocknen, nicht zu kühlen Ort längere Zeit aufbewahren.Die Lagerfähigkeit ist sortenabhängig - es gibt ausgeprochene Lagersorten.
Unsere Sorte ist für die Überwinterung nicht geeignet.
| Hersteller | Hersteller: Hof Höllwangen |
| Verband | Demeter |
| Kontrollstelle | DE-ÖKO-022 |
| Herkunft | aus der Region |
| Inhalt | kg |
| Qualität | DE-ÖKO-022 |
| Weitere Eigenschaften | vegetarisch |
Mit solch einer Bewirtschaftung erhalten wir für jede Kultur eine ganz bestimmte Grundvoraussetzung, die gesundes Wachstum in einem dafür geschaffenen Umfeld ermöglicht. Krankheiten, Pilze
und Schädlinge werden dabei bis zu einem gewissen Grad geduldet und müssen nicht bekämpft werden. Sie machen das dort wachsende Lebensmittel sogar widerstandsfähiger und kräftiger. Dass
dabei der Fokus auf samenechten Sorten liegt und ein schonender Umgang mit dem Boden gepflegt wird, versteht sich von selbst.
Bei der Vermarktung unserer biologisch-dynamischen Produkte legen wir großen Wert auf Regionalität. Deswegen arbeiten wir sehr intensiv mit regionalen Händlern und anderen Demeter-Betrieben
vom Bodenseeraum zusammen. Das Keyserlinck-Institut aus Salem-Mittelstenweiler züchtet und vermehrt auf unseren Flächen zertifiziertes Getreidesaatgut. Der Schwerpunkt in der
Züchtungsarbeit des Keyserlink-Instituts liegt in der Weiterentwicklung alter regionaltypischer Sorten. Das zertifizierte Saatgut kann direkt über uns bezogen werden.
Auch beim Gemüse liegt uns die Sortenvielfalt besonders am Herzen. In Zusammenarbeit mit Kultursaat e. V. setzen wir uns auf biologisch-dynamischer Grundlage für die Erhaltung und Entwicklung samenfester Gemüsesorten ein. Pflanzen verstehen wir als lebendige Wesen, die in Wechselwirkungen mit ihrer Umgebung stehen und Lebenskräfte in sich tragen, die über das rein Materielle hinausgehen. Unsere Zuchtziele gehen dabei über die gängigen Kriterien wie Form, Einheitlichkeit und Ertrag hinaus. Wir berücksichtigen auch Eigenschaften wie Geschmack, Reifefähigkeit, Farbausprägung, Wüchsigkeit und allgemeine Widerstandskraft.