Unser pflanzenbauliches Grundverständnis

Die lebendige Welt ist unglaublich vielfältig. Ihre Lebewesen haben alle unterschiedliche, jeweils besonders ausgeprägte Fähigkeiten. Aber keines von ihnen kann alleine, unabhängig von allen Anderen leben. Und glücklicherweise ergänzen sich ihre Fähigkeiten. Sie sind ganz offensichtlich aufeinander bezogen, füreinander geschaffen.

Was die einen brauchen, können die anderen aus ihren Überschüssen geben. Es gibt kein Bedürfnis in der lebendigen Welt, das nicht durch Lebewesen erfüllt werden kann. Ganz allgemein zeigt sich: Je intensiver die Interaktionen untereinander gelingen, desto mehr Leben, Vitalität und Gesundheit entsteht.

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Vitales, üppiges Leben erzeugt aus seinen eigenen Kräften viel mehr als es für sich selber zum Leben braucht. Wenn das bei allen Naturreichen, den Böden, Pflanzen, Tieren und Menschen so ist, dann wächst daraus ein Gesamtüberschuss, den wir ernten dürfen, ohne dass der Organismus ärmer wird.

Das lässt uns leben, macht uns frei und unabhängig.

 

Welche Bedingungen müssen wir dafür schaffen?

Die Pflanze bildet die Erde. Fruchtbare, humusreiche Böden entstehen durch die Pflanzen, die auf ihnen wachsen, und die Tiere braucht’s auch dazu. Die Erde darf also möglichst nie unbewachsen sein. Unsere Kulturpflanzen wie Getreide, Gemüse usw. bauen wir aus praktischen Gründen immer auf ganzen Feldern an.

Während sie wachsen fehlt zwar die Vielfalt an Pflanzen. Aber in den oft monatelangen Zeiten zwischen den Kulturen säen wir zum Ausgleich Zwischenfrüchte an. Das sind ganz vielfältige, blühende Mischungen, aus möglichst verschiedenen Pflanzenfamilien. Sie werden nicht geerntet, bleiben auf den Feldern und dienen ausschliesslich der Ernährung des Bodens.

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Der Humus ist ja der lebendige Körper der Erde. Sie baut Teile von sich ab, damit ihre Pflanzen wachsen können. Sobald die Pflanzen sich über das Jungpflanzenstadium hinaus entwickelt haben, ernähren sie mit ihren zuckerreichen Wurzelausscheidungen die Erde. Die abgestorbenen Pflanzen verstoffwechselt die Erde dann und baut daraus wieder ihren Humus auf. Bei dem Aufbau des Bodenhumus aus den Planzenresten spielt der Mist unserer Kühe und Rinder eine sehr wesentliche Rolle. Deshalb sind sie für uns so unverzichtbar. Ihren Mist kompostieren wir um ihn stabil und bodenverträglich zu machen. Beides zusammen ist unsere Düngung.

 

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Kontakt

Hofgut Rengoldshausen Landwirtschaft
Fam. Knösel
Fam. Antonia von Hörsten & Christian Jöckel

Rengoldshauser Str. 29
88662 Überlingen

Tel.: 0049 (0) 151-20719779

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