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Liebe Kundinnen und Kunden!

Gestern habe ich gelesen, dass sich die Temperatur durch den menschengemachten Klimawandel global und innerhalb der letzten 10 Jahre um 0,25 C° erhöht hat. Vor gut 20 Jahren habe ich meine Ausbildung zum Gärtner abgeschlossen um mich dann dem Aufbau und der Pflege von unseren 30 ha Ackerland zu kümmern. Selbst in diesem kurzen Zeitraum fällt einem bei der Arbeit unter freiem Himmel und dem bewussten Erleben der verschiedenen Jahreszeiten auf: 

Kein Jahr gleicht dem anderen, die Nuancen im Temperaturverlauf und die Verteilung der Niederschläge folgt dabei einem scheinbar zufälligen System, das sich aber wie durch Zauberhand im Mittel über die Jahre auszugleichen scheint. Zumindest in unseren von Mäßigung geprägten Breitengraden war dies und ist es auch heute noch der Fall. Durch die bekannten und von der Wissenschaft auch vorhergesehenen Veränderungen der Luft- und Meeresströme kommt es allerdings zu erheblichen Störungen in diesem System. Das Resultat daraus ist, dass sich die Wetterlagen über Europa in den letzten Jahren zunehmend stabilisieren und dadurch deutlich seltener wechseln. 

Die Veränderungen im Klima verändern sehr rasant den Anspruch an unsere Arbeitsweise. Die größten Herausforderungen dabei sind der Umgang mit extremer Dürre und den Starkregenereignissen, die in unvorhersehbaren Zeiträumen aufeinander folgen. Das Extrem dominiert die Wetterlage und gleicht sich nach wie vor aus, aber in einer Weise, auf die unsere Landwirtschaft im Gesamten nicht eingestellt ist. 

Zum ersten Mal sahen wir uns am vergangenen Wochenende in der Situation, überschüssiges Wasser vom Acker zu pumpen. In den letzten von extremer Dürre geprägten Jahren lag die größte Herausforderung darin, Wasser auf die Flächen zu bringen. Feingemüse wie Salat und Kohl kann nicht mehr ohne Bewässerungsoption angebaut werden. Diese Entwicklung trifft unsere Landwirte am härtesten, da die landwirtschaftlichen Kulturen und Hackfrüchte (Kartoffeln, Möhren, etc.) bislang ohne bzw. mit geringer Zusatzbewässerung in unserer Region gediehen. 

Die vielversprechendste Möglichkeit, sich auf die verändernden Klimaverhältnisse einzustellen und unsere Äcker zur Resilienz zu pflegen, liegt dabei in der Gestaltung unsere Fruchtfolge und bei der Wahl der Bodenbearbeitungsgeräte und Systeme. Dabei konnten wir in der Region, gemeinsam mit anderen Landwirten und Gärtnern aus dem biologisch – dynamischen Kontext, konzentriert an der Verbesserung der Gesundheit und Struktur arbeiten, um sowohl überschüssiges Wasser durch intakte, von Leben durchzogene Bodenstrukturen abzuleiten bzw. in dürren Phasen länger im Boden zu halten. Die Bodenfruchtbarkeitsprozesse sind sehr komplex und umfassen Bodenchemie, Fruchtfolge, Düngung und die richtige Wahl von Werkzeugen, Maschinen und Zeitpunkten. Ein Prozess, der nie abgeschlossen sein wird und einen langen Atem benötigt. Darin liegt auch die große Faszination für dieses Element. 

Wenn dann - wie am Wochenende geschehen - sintflutartig Niederschläge, von mehr als 100 Litern je m2 innerhalb kürzester Zeit die Flächen treffen, tritt eine Reihe von negativen Effekten ein: 

Fehlende Luft bringt die Pflanze akut in Sauerstoffmangel, die Wassermassen waschen alle gelösten Nährstoffe aus dem Boden ein gleichmäßiges Wachstum ist so erst mal nicht mehr möglich. Im schlimmsten Fall und je nach Stadium der Pflanzen reagieren diese stressbedingt mit der Bildung einer sogenannten Notblüte und erreichen dann kaum mehr ihr ursprüngliches Potential, wodurch Ernteerträge fehlen. 

Erfreulicherweise haben die meisten Flächen die Herausforderung gut gemeistert und wir haben kaum wertvollen Boden durch Erosionsereignisse verloren. Schwieriger ist für uns die Planbarkeit der Arbeit bzw. diese auszuführen. Dabei müssen wir immer wieder ungünstige Kompromisse eingehen oder können schlicht nicht pflanzen, säen und pflegen.

Insgesamt ist die biologisch – dynamische Wirtschaftsweise weniger von starken Ertragsschwankungen, wie man sie aus dem konventionellen Zusammenhang kennt, betroffen. Eine Erklärung hierfür ist das ausgleichende Element der Kompostpräparate und die Wechselwirkung von Hornmist und Hornkiesel. 

In der aktuellen Situation stärken wir durch die Behandlung anfälliger Arten mit Schachtelhalm- Berennnesseltee die Widerstandskraft gegen pilzliche Schaderreger. Der Schachtelhalm wirkt dabei in seiner Gestalt als „halber“ Pilz vermittelnd zwischen der Welt der Pilze und der Welt der Pflanzen, darüber hinaus wirkt er austrocknend auf seine Umgebung. Die Brennnessel reguliert und unterstützt den Stoffwechsel der Pflanzen. Beiden gemeinsam ist der hohe Siliziumgehalt, der die Haut- und Wachsschicht der Pflanzen stärkt.

Der Hornkiesel stärkt die Vitalkraft der Pflanze und unterstützt bzw. fördert die Verdunstung von Wasser.

Die Möglichkeit, mit „unseren“ Präparaten auf diese Geschehnisse einzugreifen, ermächtigt mich als Mensch und Gärtner, in einem größeren Zusammenhang zu wirken, dem ich ohne diese Kräfte scheinbar ohnmächtig ausgeliefert wäre. Im Vorfeld hatten wir uns auf eine El Niño- Wetterlage eingestellt und sehr trockene und heiße Verhältnisse in dieser Saison erwartet, in vergleichsweise warmen Jahren konnten wir immer am meisten erreichen. Der Aufbau und Erhalt von Energie ist im Pflanzenreich immer bedingt durch Sonnenschein. Darauf hoffen wir jetzt. 

Wir wünschen Ihnen ein gute Woche!
Ihr Team der Grünen Kiste!

Ein Beitrag von Simon Rothenberger, Gärtnerei

Hofeigene Produkte

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Veganes Spitzkohl-Curry mit Cashew-Kernen

Zutaten (für 4 Personen)

1 Stange Bio-Lauch
2 kleine Bio-Spitzkohl (oder 1 Bio-Weißkohl)
4 mittelgroße BioKarotten
3 TL Currypulver
3 Knoblauch-Zehen, klein gehackt
1 Stück Ingwer, ca. 3 cm geschält und klein gehackt
1 Stange Zitronengras, in feine Ringe geschnitten
1 rote Chili-Schote, ohne Kerne, fein gewürfelt
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
1 EL Agavendicksaft
Saft von 1 Limette
Salz
4 EL ungesalzene Cashewkerne
1 Stängel frischer Koriander
2 EL Öl

Zubereitung:

1.    Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Kohl abwaschen, vierteln, Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden. Karotten schälen, schräg in Scheiben schneiden.

2.    Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, beiseite stellen.

3.    Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Ingwer, Zitronengras und Knoblauch kurz anrösten, Currypulver und Chiliwürfel hinzufügen und kurz mitrösten.

4.    Lauch hineingeben und kurz anbraten, dann Karottenscheiben und Kohlstreifen bei größerer Hitze anschwitzen, bis der Kohl leicht glasig wird.

5.    Mit Gemüsebrühe ablöschen, abdecken und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln.

6.    Kokosmilch hinzugeben, mit Salz, Agavendicksaft und Limettensaft abschmecken.

7.    Cashewkerne hinzugeben und je nach Geschmack gehackte Korianderblätter darüber streuen. Fertig – dazu schmeckt am besten Reis.

Guten Appetit!

Wir wünschen Ihnen ein gute Woche!
Ihr Team der Grünen Kiste!