Position zum „Volksbegehren-Artenschutz“ des Hofguts Rengoldshausen

Die Inhaltlichen Zielsetzungen des Volksbegehren- Artenschutz  entsprechen unseren Interessen und Werten. Mit dieser Haltung begegnen wir unserem natürlichen Umfeld in dem wir arbeiten und das wir pflegen.
Aus unserer Sicht haben die Initiatoren des Volksbegehrens jedoch einen bedeutenden Fehler im Prozess gemacht, dadurch dass sie die Akteure ihres Vorhabens nicht rechtzeitig einbezogen haben und dadurch extreme Forderungen in ihrer Vorlage stehen.
In dem Eckpunkte Papier zum Gesetzesentwurf „Rettet die Biene“ des Landes Baden-Württemberg sehen wir eine potente Position dem Artenschutz in städtischen- und ländlichen Gebieten näher zu kommen. Daher hoffen wir sehr dass der konstruktive Austausch aller Beteiligten zu einer guten Lösung führt, die auch wir voll und ganz unterstützen können.
Wir sehen die Handlungsnotwendigkeit Artenschutz im unmittelbaren Umfeld positiv zu ergreifen und Lebensräume zu schaffen. Dies geht wesentlich weiter als nur auf den chemisch-synthetischen Pflanzenschutz zu verzichten. Dem Zusammenspiel von Kultur- und Naturlandschaft gilt unsere positive tägliche Arbeit, so entsteht ein Lebensraum für eine größtmögliche Diversität der Arten.
Das plakative, passive, Protest Symbol des grünen Kreuzes, welches die gesetzlichen Veränderungen zu Gunsten unserer Ziele aufhalten will, können und wollen wir nicht unterstützen.
Wir werden weiterhin unsere tägliche Arbeit so gestalten, dass viele Arten eine Heimat finden. Wir haben die Möglichkeit und die Aufgabe so zu handeln, dass die Kräfte der Landschaft einladend wirken.

Die Betriebsgemeinschaft Rengoldshausen